Vorbericht

Liebe Handballfreunde,

zum heutigen Spiel in der DKB Handball Bundesliga gegen den TSV GWD Minden heißt Sie der TVB Stuttgart recht herzlich willkommen. Begrüßen wollen wir hier in der SCHARRena auch die Mannschaft aus Nordrhein-Westfalen sowie die mitgereisten Anhänger des Traditionsvereins aus der Region Ostwestfalen-Lippe. Grüß Gott sagen wir auch den beiden Schiedsrichtern der heutigen Partie. Wir wünschen ihnen ein glückliches Händchen und „gut Pfiff“.

In einem kämpferisch ganz starken Spiel unterlagen die WILD BOYS am letzten Sonntag beim Tabellenfünften und Europapokalaspiranten Bergischer HC ganz knapp mit 28:29. In der Schlussphase führte die Mannschaft von Trainer Jürgen Schweikardt noch mit einem Tor (28:27), aber David Schmidt vergab die Möglichkeit zur Zwei-Tore-Führung. Das sollte sich rächen: In der Schlussminute erzielten die Bergischen Löwen noch den glücklichen Siegtreffer.

Ähnlich verlief auch die Partie am Ostersonntag gegen die Füchse Berlin. In einem sehr spannenden Handballspiel mussten sich der TVB mit 33:34 geschlagen geben, wobei die Heimmannschaft schon mit 31:27 in Führung lag. Die Zuschauer standen wie ein Mann hinter ihrer Mannschaft und verwandelten die SCHARRena einmal mehr in ein Tollhaus. „Wir haben eines unserer besten Spiele gemacht“, lobte Trainer Jürgen Schweikardt. Doch die Qualitäten der Berliner, insbesondere der Nationalspieler Fabian Wiede und Paul Drux, brachten den Hauptstadtverein wieder heran und ließen die Gäste nach einem Strafwurf in der letzten Sekunde jubeln. Während Berlins Trainer Velimir Petkovic von einem „etwas glücklichen Sieg“ für seine Mannschaft sprach, haderte TVB Stuttgart Coach Jürgen Schweikardt mit den Schiedsrichtern. Dabei ging es Schweikardt nicht um diesen letzten Strafwurf, sondern um vergleichbare Situationen im zurückliegenden Spiel, bei denen er sein Team benachteiligt sah. Etwa als Lukas von Deschwanden siebenmeterwürdig angegangen wurde, aber die Pfeife der Referees stumm blieb.

Nun gilt es für den TVB, diese beiden knappen Niederlagen abzuhaken und sich voll auf die heutige Partie gegen den TSV GWD Minden zu konzentrieren. Mit einem Heimsieg will die Mannschaft endlich die Rekordmarke von 23 Zählern in der DKB Handball Bundesliga knacken. Bei 22 Punkten steht das Team aktuell. Mit ähnlichen Leistungen wie zuletzt gegen Berlin und beim Bergischen HC sollte dieses Unterfangen in die Tat umgesetzt werden können. „Wir wollen diese Marke unbedingt in dieser Saison übertreffen“, gibt sich Trainer Jürgen Schweikardt kämpferisch. Dabei denkt er auch an die Zuschauer, die in letzter Zeit bei Heimspielen nicht gerade verwöhnt wurden von seiner Mannschaft. Der letzte Erfolg vor eigenem Publikum liegt nun schon drei Monate zurück. Beim 25:23 am 14.02.2019 gegen den TBV Lemgo durften die Anhänger letztmals zwei Punkte bejubeln. „Diese kleine Negativserie wollen wir heute unbedingt beenden“, betont Jürgen Schweikardt, der natürlich weiß, dass das gegen Minden kein Selbstläufer werden wird. Bereits im Hinspiel unterlag der TVB in der Mindener Kampa-Halle deutlich mit 38:25. Dies war übrigens der höchste Heimsieg des Teams aus der Weserstadt in der bisherigen Saison. „Das müssen wir heute unbedingt wieder zurecht rücken“, wurmt den Trainer des TVB Stuttgart diese klare Niederlage immer noch.

Aber die Ostwestfalen kommen auch nicht mit breiter Brust nach Stuttgart. Nach der knappen und sehr unglücklichen Heimpleite zuletzt gegen die Füchse Berlin wird wie beim TVB Stuttgart auch in Minden erstmals Wunden lecken angesagt sein. Die Mannschaft hat bei aktuell 23 Punkten auch nichts mehr mit dem Abstieg zu tun. Seine Auswärtsstärke bewies das Team von Trainer Frank Carstens mit Siegen in Lemgo, Bietigheim, Erlangen und Gummersbach. Einen Punkt holten die Mindener in Göppingen. „Dieses Heimspiel wird ähnlich schwer wie unsere letzten Partien vor eigenem Publikum“, prophezeit Jürgen Schweikardt.

In Minden hat der Handball eine sehr große Tradition. Unter dem damaligen Vereinsnamen Grün-Weiß Dankersen gewannen die Teams 1967, 1970 und 1971 die deutsche Meisterschaft im Großfeldhandball. In den Jahren 1968 – 1970 gewann Grün-Weiß Dankersen sogar den Europapokal im Großfeldhandball. 1971 und 1977 feierte der Verein die deutsche Meisterschaft im Hallenhandball. Doch so reibungslos sollte es in Minden nicht weitergehen. Es folgten Jahre, in denen der Verein gegen den Abstieg spielte oder sogar aus der Bundesliga absteigen musste. Aber GWD Minden kam immer wieder zurück. Für die Stabilität im Verein sorgt heute besonders der Geschäftsführer Frank von Behren.

Freuen Sie sich auf spannendes und faires Handballspiel.

Ihr Joachim Gröser

Trainer Interview
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Spielbericht

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