Stimmen zum Spiel gegen den Bergischen HC

Jürgen Schweikardt: Ich habe eben Jogi Bitter gefragt, ob er es in seiner Karriere schon einmal erlebt hat, zwei Spiele hintereinander in der letzten Sekunde zu verlieren. Wir beide können uns nicht daran erinnern und ich hoffe, dass wir das nie wieder erleben müssen. Es war ein ausgeglichenes Spiel. Wir haben es auf Augenhöhe gestalten können. Am Ende kippt in den letzten zehn Minuten das Momentum sogar auf unsere Seite und wir haben mit dem Wurf von David Schmidt die Chance, das Spiel zu entscheiden. Das wäre die Zwei-Tore-Führung für uns gewesen und wahrscheinlich der Sieg. Nach der Erfahrung aus dem Spiel gegen Berlin wollten wir uns den letzten Wurf erst ganz zum Schluss nehmen. Dominik geht dann halbherzig rein nachdem der Arm der Schiedsrichter relativ früh kommt. Es tut extrem weh und ist extrem schade für meine Spieler, dass wir hier wieder keine Punkte mitnehmen konnten.

Sebastian Hinze: Ich bin sehr glücklich, dass wir das Spiel am Ende doch noch gedreht haben. In der ersten Halbzeit haben wir ein sehr ausgeglichenes Spiel gesehen. Wir hatten unsere Probleme in der Abwehr, konnten uns dann aber doch mit vier Toren absetzen. Diesen kleinen Vorsprung halten wir dann bis zur Halbzeit. Ich finde, dass wir in der zweiten Hälfte gut agieren. Wir decken gut. Mit fünf oder sechs verworfenen Würfen in Folge bringen wir Jogi Bitter ins Spiel und uns damit aus dem Spielfluss. Wir bekommen unsere Chancen nicht mehr und dann ist das Momentum sicherlich auf Seiten des TVB Stuttgart. Trotzdem hat Nervenstärke bewiesen und dass das Spiel dann so endet, passiert sicherlich nicht so oft.