TVB II braucht noch bessere Wurfausbeute

Beim 33:20 in der Baden-Württemberg-Oberliga über Neckarsulm standen die Handballer des TV Bittenfeld II endlich wieder sehr gut in der Abwehr. Doch laut Trainer Thomas Randi muss nun auch eine bessere Wurfausbeute her: Es geht zum Tabellenführer Blaustein.

Endlich wieder jubeln durfte der TVB II nach vier Niederlagen in Folge. Im Heimspiel gegen Neckarsulm feierte er einen Kantersieg. Freilich war Coach Thomas Randi sehr zufrieden, „vor allem mit der Abwehr in Kombination mit den Torhütern“. Nur 20 Gegentore hatte seine Mannschaft zugelassen, Grund sei die verbesserte Laufbereitschaft gewesen. „Wir sind gut ins Spiel reingekommen, die Spieler waren heiß wie Frittenfett.“ Auch vorne lief es sehr ordentlich, die Bittenfelder erzielten 33 Tore. Dennoch sieht Randi noch Verbesserungspotenzial in der Chancenverwertung. „Wir müssen weiter an unserer Wurfausbeute arbeiten.“ Vor allem im Hinblick auf die kommende Aufgabe: Es wartet der Tabellenführer Blaustein.

Dass der TSV ganz oben stehen würde, war nun wirklich nicht zu erwarten gewesen. In der Vorsaison hatte er den Kopf erst in der Abstiegsrelegation aus der Schlinge gezogen. Doch heuer ist die Mannschaft furios gestartet. Außer der Niederlage gegen Heddesheim und zwei Unentschieden gab’s nur Siege. Besonders beeindruckend war der 29:20-Erfolg in Konstanz, das bis dahin die Tabelle angeführt hatte.

Was macht die Blausteiner so stark? „Sie haben einfach einen Lauf. Die Mannschaft hat eine Wahnsinnskörpersprache“, sagt Randi. Besonders erfolgreich ist der TSV mit seiner aggressiven, offensiven Abwehr in Verbindung mit dem sehr schnellen Umschaltspiel. Die Gegner müssen stets auf der Hut sein, um nicht in Konter zu laufen. Randi freut sich auf diese Herausforderung: „Wir haben nichts zu verlieren.“ Der TVB II wird mit demselben Kader antreten wie gegen Neckarsulm – wenn der A-Jugendliche Max Oehler spielt. Über dessen Einsatz wird kurzfristig entschieden.