Stimmen zum Spiel gegen Magdeburg

Bennet Wiegert (Gästetrainer): Ich habe heute einen engeren Auftritt der beiden Mannschaften erwartet. Deswegen bin ich sehr zufrieden, über das, was wir hier abgeliefert haben. Wir haben heute gegen eine Mannschaft gespielt, die sehr viel Rückenwind hatte und nach zwei fantastischen Auftritten zu Recht eine breite Brust hatte. Deshalb war einfach nicht davon auszugehen, dass wir dieses Spiel von Anfang an dominieren können. Wir verlieren dann die zweite Halbzeit mit einem Tor, da kann man viel analysieren, aber das ist denke ich heute nicht nötig.

Jürgen Schweikardt: Es war eine extrem bittere erste Halbzeit. Ich wusste, dass sowas passieren kann. Wir haben bewusst gesagt, dass wir Tempo spielen und auf Risiko gehen wollen. Das hat uns gegen Hannover und Berlin die Punkte gebracht. Wir wissen aber auch, dass wir einfach nicht die Qualität von Magdeburg haben und somit unsere Fehlerquote nicht so gering halten können. Dass wir so heftig unter die Räder gekommen sind, tut mir für die Zuschauer und auch für die Mannschaft leid, weil sie ganz sicher mit einer guten Einstellung in das Spiel gegangen ist. Wir müssen mit solchen Rückschlägen leben, die Niederlage verarbeiten, unsere Fehler analysieren und gegen Lemgo neu angreifen.

Manuel Späth: Wir haben in der ersten Halbzeit komplett den Faden verloren, haben viele technische Fehler gemacht und gute Wurfchancen liegen gelassen. Magdeburg hat das einfach mit deren Tempospiel eiskalt ausgenutzt. Man kann natürlich ein Spiel verlieren, aber nicht so wie heute.