TVB verliert im DHB-Pokal

Der DHB-Pokal ist bereits in der ersten Runde für den TVB Stuttgart beendet. Nach einer durchwachsenen Leistung musste sich der TVB dem Zweitligisten DjK Rimpar Wölfe mit 26:29 geschlagen geben. 

Der Pflichtspielauftakt in die Saison 2018/2019 führte den TVB Stuttgart in die Stauwehrhalle nach Heilbronn-Horkheim zur ersten Runde des DHB-Pokals. Der TVB traf im zweiten Spiel des Tages auf den Zweitligist DjK Rimpar Wölfe. Nach zerfahrenem Beginn mit vielen Fehlabschlüssen und technischen Fehlern auf Seiten des TVB, konnte sich Rimpar ab Mitte der ersten Hälfte kontinuierlich absetzen. Nach zwanzig gespielten Minuten führte das Wolfsrudel aus Rimpar mit 6:10. Trotz zweimaliger Auszeit im ersten Durchgang, stockte vor allem das Offensivspiel der WILD BOYS. Rimpar baute den Vorsprung weiter aus – erst gegen Ende der ersten Hälfte agierte der TVB zielstrebiger und kam durch leichte Tore zum Halbzeitstand von 11:15.
Die Halbzeitansprache von Jürgen Schweikardt schien gefruchtet zu haben. Der TVB kam deutlich aggressiver und zielstrebiger aus der Kabine. Bobby Schagen konnte nach 37. Minuten auf 16:17 verkürzen. Nach 40. Minuten glich Tobias Schimmelbauer zum 18:18 aus. In der Folge verpasste es der TVB sich abzusetzen und vergab mehrere aussichtsreiche Konter, sodass die Führung permanent wechselte. 7. Minuten vor Ende der Partie konnte sich Rimpar mit 23:25 erstmals wieder etwas absetzen. Als besonders starker Rückhalt in dieser Phase erwies sich DJK-Keeper Max Brustmann, der zahlreiche Bälle parieren konnte. Nach 60. Minuten musste sich der TVB mit 26:29 geschlagen geben. Am morgigen Sonntag kämpfen die TSB Heilbronn-Horkheim und DjK Rimpar Wölfe um den Einzug in die zweite Runde.

 

Es spielten: Bitter, Maier, Schimmelbauer, Weiß, Schagen, Schweikardt, Späth, Markotic, Baumgarten, von Deschwanden, Röthlisberger, Pfattheicher, Schmidt

 

Jürgen Schweikardt: „Ich kann es noch gar nicht glauben. Das war ein Spiel, in dem von unserer Seite überhaupt nichts gut lief. Für uns war das Spiel nach 15. Minuten gelaufen, zumindest auf mentaler Ebene. Wir haben uns durch viele fragwürdige Entscheidungen und Fehler und den hohen Rückstand sehr verunsichern lassen. Wir sind dann zwar nochmal zurückgekommen, aber die Sicherheit hat uns dennoch gefehlt.“