3F3A mit Samuel Röthlisberger

Wie zufrieden seit ihr mit dem Punkt entführten Punkt aus Leipzig – wäre Rückblickend auch mehr drin gewesen?

Direkt nach dem Spiel hatten wir alle das Gefühl, dass durchaus mehr drin gewesen wäre. Nach zwei Tagen Abstand, können wir jedoch auch mit dem einen Punkt gut leben. Wir konnten in der zweiten Halbzeit leider nicht mehr an die gute Leistung des ersten Durchgangs anknüpfen. Letztlich ist jeder Punkt für uns enorm wichtig – vor allem die Art und Weise wie wir aufgetreten sind stimmt mich für die kommenden Aufgaben positiv.

 

Du bist nun ein dreiviertel Jahr in Deutschland. Wie bewertest du deine bisherige Zeit und was möchtest du in Zukunft besser machen?

Bisher bin ich sehr zufrieden. Ich habe nicht wirklich damit gerechnet, dass ich direkt so viele Spielanteile erhalten werde. Ich möchte nun den nächsten Schritt in meiner Entwicklung gehen und mich zu einem richtigen „Abwehr-Chef“ entwickeln. Außerdem möchte ich mir auch mehr Anteile im Angriffsspiel über die Trainingseinheiten erarbeiten, hier sehe ich aktuell großes Verbesserungspotential.

 

Am Donnerstag geht’s gegen die Füchse Berlin. Wie wollt ihr die Partie angehen und was muss geschehen, dass eine Überraschung gelingt?

Aufgrund der zuletzt gezeigten Leistungen können wir, denke ich mit viel Selbstvertrauen in dieses Spiel gehen. Wir spielen vor heimischer Kulisse und wissen, dass das für jeden Gegner schwierig ist. Auch wenn die Füchse als Favorit ins Spiel gehen, sehe ich eine kleine Außenseiterchance – dazu muss jedoch jeder einzelne vollen Einsatz bringen. Wir haben zuletzt eine steigende Tendenz und gute Spiele abgeliefert und wollen uns auf keinen Fall verstecken.  Außerdem hoffen wir auf eine lautstarke Unterstützung unserer Zuschauer.