Bittenfeld ungefährdet in der zweiten Runde

Die Ausgangslage für Bittenfeld vor der Partie in Bendorf hatte sich nach dem Vorbereitungsspiel unter der Woche gegen Kornwestheim noch einmal zugespitzt. Mit Peter Jungwirth fiel der etatmäßige Rechtsaußen aufgrund einer Rückenverletzung aus, er blieb daheim. Angeschlagen und damit nicht einsatzfähig fuhren Dennis Szczesny und Martin Kienzle mit dem Team in den Koblenzer Raum, auch hinter Lars Friedrich stand ein Fragezeichen. Der spielte einige Minuten in Durchgang eins, danach übernahm der gut aufgelegte Djibril M’Bengue für den dreifachen Torschützen Friedrich.

Zunächst tasteten sich beide Mannschaften einige Minuten lang ab. Der TVB suchte nach Stabilität in der Abwehr, um die schnellen Angriffe der Bendorfer in den Griff zu bekommen. Nach zehn Minuten versenkte Michael Seiz von Rechtsaußen zur 7:3-Führung, Friedrich markierte das 14:6 (16.) und nahm anschließend auf der Bank Platz. Djibril M’Bengue übernahm für ihn und avancierte zusammen mit Tobias Schimmelbauer zum erfolgreichsten Bittenfelder des Abends. Dem Neuzugang auf der halbrechten Position gelang auch der letzte Treffer vor der Pause zum 22:14, als er mit Volldampf durch die Bendorfer Abwehr marschierte.

Auch eine kurze Schwächephase direkt nach Wiederanpfiff brachte Bittenfeld nicht aus dem Konzept. Unkonzentriert im Angriff und vor allem in der Abwehr, kassierte der TVB mehrere unnötige Gegentore. Bendorf witterte beim 18:23 (35.) die Chance für eine Pokalüberraschung. Mit einer Tempoverschärfung und der Umstellung auf eine offensivere Deckungsvariante reagierte der TVB-Trainer Jürgen Schweikardt auf die vorübergehende Auszeit seiner Mannschaft. In der Folge zog der Zweitligist auf 30:20 davon (40.), Michael Schweikardt hämmerte nach einem sehenswerten Zusammenspiel mit Alexander Heib den Ball unhaltbar ins lange Eck (31:20).

Spätestens nach einer Dreiviertelstunde war den Zuschauern klar, dass sich der Favorit keine Blöße geben wird, am Ende stand der klare 44:31-Sieg.

38:17 im letzten Test gegen den Drittligisten TSB Horkheim

Den letzten Test vor dem ersten Punktspiel am kommenden Freitag (20 Uhr) in der Scharrena gegen den TV Hüttenberg bestritten die Bittenfelder gestern Abend. Im Rahmen der Saisoneröffnung ließ der TVB dem ambitionierten Drittligisten TSB Horkheim beim 38:17 (16:9) keine Chance. In der Gemeindehalle gab’s dabei ein Wiedersehen mit den ehemaligen Bittenfeldern Sebastian Seitner und Evgeni Prasolov. Beide zeigten ein ordentliches Spiel, mussten aber die Überlegenheit des Zweitligisten anerkennen.

Angeführt vom starken Alexander Heib, der viel Tempo ins Bittenfelder Spiel brachte, führte der TVB nach 18 Minuten mit 11:4. Die Horkheimer, trainiert vom Ex-Bietigheimer Jochen Zürn, kamen etwas besser ins Spiel und verkürzten auf 8:12. Kurz vor der Halbzeit zog der TVB das Tempo wieder an, zudem zeigte Torhüter Jürgen Müller einige gute Paraden. Mit der 16:9-Führung gingen die Bittenfelder in die Pause.

In den zweiten 30 Minuten setzte sich vor allem Djibril M’Bengue in Szene. Der Neuzugang versenkte den Ball immer wieder im Tor der Horkheimer, auch Jungwirth-Vertreter Michael Seiz zeigte auf Rechtsaußen ein prima Spiel. Der TVB zog nach und nach davon bis zum klaren 38:17. Zwei Schrecksekunden gab’s im zweiten Abschnitt: Florian Schöbinger musste mit einer Fuß-, Dominik Weiß mit einer Fingerverletzung vom Feld. Die Diagnosen stehen noch aus.