Ein neunfacher Meister zu Gast

Zusammen mit den Kadetten Schaffhausen gehört Pfadi zu den renommiertesten Clubs in der Schweiz. In der Saison 1991/92 holte Winterthur zum ersten Mal den Titel in der höchsten Schweizer Liga, acht weitere kamen mittlerweile hinzu. International machte Pfadi in der Spielzeit 1997/98 erstmals auf sich aufmerksam: In der EHF-Champions-League setzte es sich als Gruppenerster gegen Ademar Léon (Spanien), Roter Stern Belgrad (Jugoslawien) und Drammen HK (Norwegen) durch. Im Viertelfinale scheiterte Winterthur am Badel Belgrad. Noch weitere zwei Mal schaffte es Pfadi ins Viertelfinale (1998 und 2003). Dreimal wurde es Schweizer Pokalsieger (1998, 2003, 2010).

Transfercoup: Markus Baur als Spielertrainer bei Pfadi

Zur Saison 2007/2008 verpflichteten die Schweizer den ehemaligen deutschen Nationalspieler und Weltmeister Markus Baur als Spielertrainer. Im Januar 2008 wechselte Baur zum TBV Lemgo, Kontakt zu den Schweizern hat er immer noch. So war Baur Initiator des Freundschaftsspiels zwischen Pfadi und dem deutschen Erstligisten HBW Balingen-Weilstetten gestern Abend in Mimmenhausen am Bodensee.

Auch die Bittenfelder Handball-Fans dürfen sich auf einen attraktiven und spielstarken Gegner freuen. Kurz vor Weihnachten gelang dem Team von Trainer Adrian Brüngger gar Historisches: Nach 20 vergeblichen Anläufen holte es beim Dauerkonkurrenten Kadetten Schaffhausen mit 32:30 wieder einen Sieg.

Damit geht Pfadi als Tabellenzweiter in die Finalrunde der Nationalliga A und dürfte – wie der Erste Wacker Thun und die Kadetten – den Einzug in die Play-offs so gut wie sicher haben. Für Pfadi ist’s der letzte verbliebene Wettbewerb in dieser Saison, nachdem es im Europacup und Schweizer Cup früh gescheitert war.

Pfadi Winterthur hat einige Nationalspieler im Kader: Torhüter Martin Pramuk (Slowakei), Mulele Kipili, Michal Svajlen, Marcel Hess, Oliver Schleuner, Marco Kurth (alle Schweiz). Vier Spieler kommen aus Deutschland: Kreisläufer Markus Krauthoff (36) spielte unter anderem bei der SG Wallau-Massenheim und beim VfL Pfullingen, Philipp Reuter (25) bei Tuspo Obernburg und TV Großwallstadt, Heiko Grimm (35) beim HSV Hamburg und TV Großwallstadt und Julian Krieg (25) beim VfL Gummersbach. Dauerkarten für die Heimspiele des TVB

Insgesamt neun Heimspiele in der 2. Bundesliga stehen in der Rückrunde für den TV Bittenfeld auf dem Programm – acht in der Scharrena und eines in der Porsche-Arena gegen den ASV Hamm-Westfalen am Freitag, 2. März.

Die übrigen Partien in der Scharrena haben durchaus Spitzenspiel-Charakter. Es gastieren der ThSV Eisenach (6.), Tabellenführer TV Emsdetten, der Tabellenzweite Bergischer HC, der HC Erlangen (9.) sowie Nachbar SG BBM Bietigheim (7.). Zum Derby gibt’s nur noch rund 300 Karten.

Der TV Bittenfeld bietet ab sofort Dauerkarten für die Heimspiele an. Die Karten gibt’s ausschließlich über die Geschäftsstelle. Die Fans können dort ihren Sitzplatz direkt am Bildschirm auswählen und erhalten sofort für alle neun Spiele ihre Einzeltickets.

Kontakt: TV Bittenfeld Handball GmbH, Schillerstraße 64, 71336 Waiblingen-Bittenfeld, ) 0 71 46 / 2 81 87 50, Mail: moh@tvb1898.de.