Die Gesunden müssen sich wehren

Die Anzahl der Gesunden im Bittenfelder Kader ist derzeit überschaubar. Vom Stamm-Kader haben am Samstag Tobias Schimmelbauer, Dominik Weiß, Jürgen Schweikardt, Arnor Gunnarsson, Arni Sigtryggsson, Adrian Wehner und Thorsten Salzer die Eisenacher Werner-Aßmann-Halle einigermaßen beschwerdefrei verlassen können.

Der etwas gestresste Junioren-Nationalspieler Jan Forstbauer machte die Reise nach Thüringen ebenso erst gar nicht mit wie Alexander Heib und Daniel Sdunek. Der Torhüter ist wegen einer hartnäckigen Infektion nach wie vor unpässlich. Der Spielmacher klagte nach dem Donnerstagtraining über Schmerzen im Knie.

In Eisenach kamen noch zwei Sorgenkinder hinzu. Für Kreisläufer Simon Baumgarten war nach einem Sturz aufs Becken schon nach einer Viertelstunde Schluss. Die genaue Diagnose steht noch aus, vermutlich hat sich Baumgarten jedoch die Bauchmuskeln gezerrt.

Baumgartens Vertreter am Kreis hat’s noch wesentlich schlimmer erwischt: Florian Schöbinger hat sich die rechte Mittelhand gebrochen. Heute entscheidet sich, ob operiert werden muss. So oder so: Mit einem Einsatz in dieser Saison ist kaum mehr zu rechnen. Unter diesen Umständen war’s schwer für den TVB, ausgerechnet bei den heimstarken Eisenachern die Negativserie zu beenden. Wobei der Trainer über weite Strecken des Spiels durchaus einverstanden war mit der Leistung seiner Mannschaft. „Gegenüber dem Potsdam-Spiel war’s eine deutliche Leistungssteigerung“, sagt Günter Schweikardt.

Zur Halbzeit führten die Bittenfelder mit 15:13, ehe eine längere Schwächeperiode die Chancen auf einen Erfolg schwinden ließ. In der 51. Minute lag Eisenach nach einem 11:3-Lauf mit 24:18 vorne. In dieser Zeit leistete sich Bittenfeld 14 Fehlwürfe – dabei war der Eisenacher Torhüter Radek Musil kaum mehr zu bezwingen. Auf der anderen Seite machte auch Gregor Lorger seine Sache sehr gut, ehe ihn die zunehmend löchrige TVB-Deckung im Stich ließ.

Das Restprogramm des TVB hat es in sich

Einsatzzeiten bekamen auch die Youngster Martin Kienzle und Michael Seiz. Der Rechtsaußen traf dreimal, „und Martin hat ein bissle Leben reingebracht“. Trotz aller guten Ansätze: „Wir haben wieder keine Punkte“, sagt Schweikardt.

Sieben Spiele vor dem Ende der Saison hat der TVB acht Zähler Polster auf den Abstiegsrang, den derzeit der HC Empor Rostock einnimmt. Normalerweise dürfte nichts mehr anbrennen – andererseits dürfen sich die Bittenfelder nicht zu sicher sein. Das Restprogramm hat es durchaus in sich: Am Samstag kommt die HG Saarlouis in die Gemeindehalle. Dann geht’s nach Schwerin. Beide Gegner müssen noch um den Ligaverbleib zittern. Anschließend warten noch die HSG Nordhorn, der TV Korschenbroich, der SC DHfK Leipzig, die SG BBM Bietigheim und die TSG Ludwigshafen-Friesenheim.

„Wir müssen uns jetzt wehren“, sagt Günter Schweikardt. Für alle diejenigen, die einsatzfähig seien, sei die aktuelle Situation eine große Herausforderung.

Karten zu gewinnen für die Scharrena

Die Sportredaktion verlost für das erste Spiel des TV Bittenfeld in der Stuttgarter Scharrena gegen die HSG Nordhorn-Lingen am Freitag, 4. Mai (20 Uhr), zweimal zwei VIP-Karten.

Wer mitmachen will beim Gewinnspiel, muss zwei Voraussetzungen erfüllen: Er muss Abonnent der Waiblinger Kreiszeitung, der Schorndorfer Nachrichten, der Welzheimer Zeitung oder der Winnender Zeitung sein. Und er muss sich eine wenig auskennen im Handball.

Hier die Frage: Wie heißt der Linkshänder, der von 1999 bis 2009 für die HSG Nordhorn spielte: a.) Holger Glandorf b.) Jochen Fraatz

Wenn Sie es wissen und eine der vier Tageszeitungen des ZVW abonniert haben, schicken Sie die Lösung unter Angabe Ihres Namens und Ihrer Adresse bis spätestens Montag, 23. April, an uns: entweder per E-Mail (twagner@redaktion.zvw.de), Fax (0 71 51/566-402) oder per Post (Zeitungsverlag Waiblingen, Sportredaktion, Albrecht-Villinger-Straße 10, 71332 Waiblingen).

Die VIP-Karten beinhalten einen Sitzplatz in der Scharrena sowie Essen und Trinken vor dem Spiel, während des Spiels und nach Spielende. Die Gewinner können die VIP-Lounge-Karte am VIP-Eingang gegen ein VIP-Armband eintauschen.