Der TV Bittenfeld will eine gewichtige Rolle spielen

Die freudvolle Spannung über den phänomenalen, weil auch geschichtsträchtigen und größten Erfolg im traditionsreichen Bittenfelder Handballgeschehen (seit 1925 wird beim TVB Handball gespielt) der neu gegründeten eingleisigen 2. Bundesliga anzugehören, dort eine gewichtige Rolle spielen zu können, motiviert, steckt an.

Alles fiebert dem Anpfiff der Saison 2011/12 entgegen. Spieler, Umfeld, Sponsoren, Fans. Für deren Ansturm wurden Infrastruktur und Ressourcen weiter optimiert, das 2 Standorte-Konzept Bittenfeld & Porsche-Arena ausgebaut. Jedes Heimspiel zum regionalen Event der Extraklasse erklärt. Fünf Spiele in der legendären Porsche-Arena (Minden, Bietigheim, Dormagen, Neuhausen, Nordhorn) sorgen schon jetzt für Gänsehautfluidum und Karten-Run. Der Break-even-pointdort liegt bei 5000 zahlenden Besuchern. Eine Zahl die bislang erreicht wurde, aber extrem qualifizierte Herausforderungen für Marketing, Werbung, PR, Verkauf , Organisation, Logistik und Planung bedeuten.

Auch die kommunalen Anforderungen steigen. Die Sportstadt Waiblingen ist spätestens jetzt gefordert die existenziellen Voraussetzungen in Bittenfeld nachhaltig zu verbessern. Für die laufende Aufgabenbewältigung wurden sowohl eigene Organisationsstrukturen als auch das Management weiter verfestigt: Zwei Geschäftsführer (Jürgen Schweikardt, Michael Schwaderer), sowie Aufsichtsrat und Beirat stehen künftig in der Verantwortung für das wirtschaftliche und finanzielle Maß.

Das sportliche Maß obliegt dem Trainer-Duo Günter Schweikardt/Klaus Hüppchen (Co-Trainer) und ihrer Crew. Attraktiv-schnell-erfolgreich auf hohem Niveau spielen, ist weiterhin Anspruch, Devise, Philosophie Bittenfelder Handballkultur. Nach dem Wechsel von Kämpe Ludek Drobek (Ib, Jugendtrainer) und Keeper Rutschmann (FA Göppingen) mussten Mannschaftsteile des Schweikardt-Teams neu positioniert werden. Mit dem neuen Torhüter-Duo Sdunek/ Lorger und dem Abwehr-Innenblock Schweikardt/Schöbinger sieht man sich für die kommenden heißen Tänze gewappnet. 2,02 m misst Neuzugang Gregor Lorger. Der 30-jährige slowakische Torwart-Riese stammt aus Celje und kommt vom spanischen Erstligaclub Naturhouse La Rioja. Seine CL-Erfahrung soll der Abwehr fehlende Stabilität verleihen. Im Angriff und im Spiel nach vorne brennen Baumgarten-Weiß-Wehner-Schöbinger-Schimmelbauer-Heib-Salzer, zusammen mit den jungen Talenten Forstbauer, Lenz, Kienzle, Seiz, Pabst, Schmidl, und dem isländischen Powerflügel Gunarsson/Sigtryggsson darauf, ihre Klasse zu beweisen. Erklärtes Ziel von Trainer Gino Schweikardt: „Die positive Entwicklung auch in der neuen Liga fortführen und weiter ausbauen“.

Ein exzellentes Vorbereitungsprogramm gegen internationale Erst- und Zweitligisten wie dem Deutschmeister HSV, dient dazu in besonderer Weise.