Taktieren wird wieder wichtiger

Die neuen Regeln sollen vordergründig mehr Taktik ins Spiel bringen. Mit einer dieser Neuerungen werden vor allem die Anforderungen an das Trainerteam ordentlich steigen.

Laut dem Regel-Gremium wird das Wechselkontingent, wie im Fussball, auf vier Auswechslungen pro Spiel beschränkt. Da mit dieser Regeländerung ein Spezialistenwechsel oder besser gesagt ein Abwehr/Angriffwechsel nicht mehr durchführbar ist, erhoffen sich die Verantwortlichen ein flüssigeres Spiel.

Hinzu kommt die neue Anforderung an den Trainer, der  seine vier Wechselmöglichkeiten über 60 Minuten vorausschauend planen muss. Die neuen Aufgaben sind nicht nur für den Trainer schwer umzusetzen, sondern stellen auch enorm hohe Ansprüche an die Physis der einzelnen Spieler.

Die Regel-Verantwortlichen erfahren hierbei nicht nur Zuspruch. Vorallem in der ersten Liga gibt es doch einige Spieler, die aufgrund ihrer Fähigkeiten nur in der Abwehr einsetzbar sind. Für diese Spieler wird die Luft sicherlich sehr eng, da die Abwehr bekanntlich keine Tore schießt.

Die betroffenen Handballprofis und deren Manager versuchen momentan gemeinsam gegen die Regeleinführung vorzugehen.

Wie stark sich diese neue Regel in Bereichen wie Einkaufspolitik, Trainingsgestaltung und Spielkonzept auswirkt ist erst nach gründlichen Überlegungen abzuschätzen.

Erfahre hier, wie die Verantwortlichen des TVB darüber denken.