INTERSPORT Masters Finalspiele

Obschon Bastian Rutschmann im Bittenfelder Kasten eine ordentliche Leistung zeigte, setzte sich der HBW über Gegenstöße bis zur zehnten Minute auf 8:3 ab. Die Akzente für Balingen setzten in dieser frühen Phase vor allem Roland Schlinger und Benjamin Herth. Auch eine Auszeit weckte  Bittenfeld nicht aus seiner Lethargie. Adrian Wehner als einziger Aktivposten tauchte zudem immer mehr ab, langsam verzweifelten die Bittenfelder Werfer an Nikola Marinovic und der HBW-Abwehr. Immer weiter zog Balingen davon und setzte sich über das 12:5 (17.) und 16:8 (25.) bis zur Pause auf 21:9 ab. Das Prädikat „Weltklasse“ verdiente sich dabei Benjamin Herth mit einem Heber aus spitzem Winkel zum 19:9.
Durch den großen Vorsprung und die souveräne Leistung Balingens bestanden schon zur Pause kaum noch Zweifel, welches Team das Turnier als Fünfter beenden würde. Der spätere Sieger begeisterte das Publikum auch in der zweiten Hälfte, Vladimir Temelkov und Benjamin Herth griffen bei einem als Kempatrick vollendeten Gegenstoß in die Trickkiste. Ein Rückraumtreffer von Frank Ettwein zum 28:15 (41.) war ein weiteres Kuriosum der einseitigen Partie, in der auf Bittenfelder Seite nun vor allem der 17-jährige Martin Kienzle mit Treffern auf sich aufmerksam machte. Indessen arbeitete Balingen weiter am Kantersieg, Jens Bürkle traf vom Kreis zum 35:19 (49.). Kurz darauf erntete Bittenfelds Michael Seiz mit einem Gegenstoßtreffer Szenenapplaus, Bittenfeld kam nochmals zu einigen Treffern und trug damit auch seinen Teil zur Begeisterung der zahlreichen Zuschauer bei. Letztlich gewann HBW Balingen-Weilstetten jedoch unangefochten mit 41:24.

HBW Balingen-Weilstetten:
Marinovic, Bar; Herth 7/3, Mitkov 7, Temelkov 5/2, Lobedank 5, Bürkle 4, Ilitsch 3, Sauer 3, Ettwein 3, Schlinger 2, Boisedu 2, Strobel
TV Bittenfeld:
Rutschmann, Schmidl; Kienzle 8, Wehner 4, Schweikardt 3, Baumgarten 3, Weiß 2, Raudi 1, Seiz 1, Drobek 1, Schöbinger 1/1, Heib