Dritter Platz bei Sparkassencup in Altensteig

Es war ein aufschlussreiches Wochenende, so Trainer Günter Schweikardt nach  Abschluss des  Turniers um den Sparkassencup in Altensteig. Der TVB belegte, wie im Vorjahr, den 3. Platz bei dem gut besetzen Turnier. Sieger wurde Erstligist TUS Nettelstett -Lübbecke der sich im Endspiel gegen den Ligakonkurrenten HBW Balingen mit  32:29 durchsetze.

Begonnen hat der 3- tägige Aufenthalt des Bittenfelder Bundesligateams im Schwarzwald am Freitag mit einer Trainingseinheit und dem 1.Gruppenspiel am Abend gegen den Aufsteiger in die erste. Bundesliga TSG Friesenheim. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kam der TVB immer besser ins Spiel und siegte nach einer insgesamt guten Leistung verdient mit 22:18

Nicht anknüpfen an die gegen Friesenheim gezeigte Leistung konnte der TVB am 2. Turniertag.

Gegen das kompakte Team des TUS N-Lübbecke um den polischen Spitzenspieler Michal Jurecki kam der TVB schnell in Rückstand und hatte auch im weiteren Spielverlauf  keine Siegeschance. Das Endergebnis von 15:24 geht auch in dieser Höhe in Ordnung.

Auch gegen stark aufspielende Mannschaft des Veranstalters TSV Altensteig tat sich der TVB lange Zeit schwer. Erst gegen Ende konnte der 22:18 Sieg  und damit der 2. Platz in der Gruppe sichergestellt werden.

In der anderen Gruppe belegt BSV Bern Muri (Schweizer Nationalliga A) den 2.Platz hinter HBW Balingen. So kam es am Sonntag zum Vergleich mit dem Team aus der Schweizer Nationalliga A.

In diesem Finalspiel über die komplette Spieldauer von 60 Minuten zeigte sich der Zweitligist aus Bittenfeld von seiner besten Seite. Die Abwehr vor dem gut haltenden Bastian Rutschmann spielte von Beginn an sehr geschlossen, mit hohem Tempo wurden die Angriffe gestartet und im geschlossenen Angriffsspiel sehenswert kombiniert. So kam es, dass der Berner EHF- Cup Teilnehmer bereits zur Pause deutlich zurück lag. Auf das Endergebnis von 42:25, dem Simon Baumgarten 12 Tore beisteuerte, können die Bittenfelder stolz sein.

Besonders stolz darf auch Alexander Heib sein. Mit  seinem Tempospiel und seiner erfrischenden Spielweise überzeugte er die Handballfachleute. Völlig zu Recht wurde er vom zuständigen Gremium zum besten Feldspieler des Turniers gewählt.