Am Freitag ist es soweit

<meta name="Titel" /> <meta name="Stichwörter" /> <meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8" /> <meta name="ProgId" content="Word.Document" /> <meta name="Generator" content="Microsoft Word 2008" /> <meta name="Originator" content="Microsoft Word 2008" /> „Das sind einfach absolute Highlights.“ Und dabei sind es vor allem die Zuschauer, die für ihn für die einzigartige Atmosphäre verantwortlich zeichnen. „Es ist schon ein Unterschied, ob man vor knapp 1000 oder eben 5000 oder gar 6000 Leuten spielt“, sagt Florian Schöbinger. Die Anfeuerungsrufe würden er und seine Teamkollegen in der Porsche-Arena aufsaugen wie in keiner anderen Halle. „Wenn man mal drei Tore vorne ist oder einen Rückstand aufholen muss, dann ist die Halle einfach da. Das bekommt man auf dem Spielfeld absolut mit.“ Davon kann auch sein neuer Teamkollege Daniel Sdunek ein Lied singen. Kein schönes allerdings. „Ich hatte schon einmal das Glück in der Porsche-Arena zu spielen, wobei man Glück in dem Fall relativ sehen muss“, sagt der Torwart. Denn im Trikot der HR Ortenau musste er in Cannstatt als Verlierer das Feld räumen. „Jetzt will ich in der Porsche-Arena auch einmal gewinnen“, sagt der 29-Jährige.

Doch wie immer dürfte das Vorhaben auch gegen die TSG Groß-Bieberau kein einfaches werden. Schließlich sind die Südhessen mit 6:4 Punkten besser in die Saison gestartet als der TV Bittenfeld (5:5). Ein Sieg der Gastgeber ist aber nicht nur Pflicht, um in der Tabelle nicht weiter abzurutschen. Die nächsten beiden Auswärtsspiele führen die Bittenfelder zum Bergischen HC (14.10) und zum TV Hüttenberg (24.10). Und weder beim einen noch beim anderen dürfte ein Auswärtserfolg selbstverständlich sein. „Die Punkte am Freitag sind extrem wichtig für uns, das Spiel richtungweisend“, sagt der Spielmacher Jürgen Schweikardt.

4000 Karten sind bereits verkauft. Das sind zwar bislang weniger als bei den vergangenen Auftritten in der Porsche-Arena, dennoch sind die TVB-Verantwortlichen zufrieden. Schließlich gibt es mit dem Cannstatter Wasen und „Waiblingen leuchtet“ am Spieltag einige Konkurrenzveranstaltungen. Doch egal wie viel Zuschauer es letztlich sind, die Stimmung, und da ist sich Jürgen Schweikardt sicher, „wird wieder einmalig sein“. Nicht zuletzt hofft der TVB, dass die Zuschauer wieder der achte Mann auf dem Spielfeld sein werden – im Bittenfelder Trikot, versteht sich. Zumal die Erinnerungen an den Gegner, der in der vergangenen Runde als Aufsteiger einen respektablen neunten Platz belegt hat, beim TVB nicht die besten sind. So lehrten die Odenwälder um ihren Torjäger Dennis Rybakow vergangene Runde auch dem TV Bittenfeld das Fürchten. Mit 36:20 gewannen sie ihr Heimspiel, in Bittenfeld setzte es lediglich eine 23:25-Niederlage. 

Ähnlich eng dürfte die Partie auch am Freitag werden. Zwar hat das Gästeteam um Trainer Thomas Göttmann, der seit 2001 bei den Südhessen ist, in Benedikt Seeger (zur HSG Frankfurt/Rhein-Main) und Maciej Nowakowski (ihn zog es aus familiären Gründen nach Polen zurück) zwei torgefährliche Rückraumspieler verloren, indes: Für die rechte Rückraumseite wurde vom Bundesligisten Bayer Dormagen der 31-jährige Linkshänder und Defensivspezialist Szabolcs Laurencz verpflichtet. Auf ein Wiedersehen mit dem zweiten Neuzugang dürfte sich derweil besonders Bittenfelds Keeper Daniel Sdunek freuen. Denn der neue Groß-Bieberauer Aufbauspieler Björn Gerber, der bei der TSG einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben hat, spielte ebenfalls bei der HR Ortenau.