Bittenfelder Handballer erkämpfen sich gegen Eisenach einen Punkt

Auch wenn es letztlich vor mehr als 1000 Zuschauern in der heimischen Gemeindehalle nur zu einem 29:29-Unentschieden gereicht hat, den Willen, das Spiel für sich zu entscheiden, den hatten die Bittenfelder 60 Minuten lang. Indes: Durch die überraschend hohe Fehlerquote im Angriff machten sich die Gastgeber das Leben selbst schwer. Dass die Heimmannschaft just deshalb überhaupt einen Punkt gegen den Vierten ergattern konnte, lag einzig und allein am, so Co-Trainer Klaus Hüppchen, „sensationellen Kampfgeist in der Defensive“ sowie an dem im zweiten Durchgang überragenden Torwart Benjamin Krotz. Der hatte nach seiner Einwechslung Mitte der ersten Hälfte zwar zunächst ebenfalls einige Probleme, wusste sich aber zu steigern. Außer Krotz durfte sich am Samstag auch Alexander Heib zu den Matchwinnern zählen. Der Spielmacher behielt auch in den kritischen Phasen den Überblick und sorgte mit seinen Toren immer wieder dafür, dass sich der Vorsprung der Eisenacher in Grenzen hielt. „Er hat gute Impulse gesetzt“, sagt Hüppchen. Dass sich die Bittenfelder, die sechs Minuten vor dem Ende noch mit 25:28 in Rückstand lagen, letztlich über einen verdienten Punkt freuen durften, lag  auch an ihrem Tempospiel, das sie über 60 Minuten hoch halten konnten. Unrühmlicher Höhepunkt der Partie war derweil die Disqualifikation des Eisenachers Karsten Wöhler, der Sebastian Seitner bei dessen finalen und erfolgreichen Wurf zwei Sekunden vor dem Ende zum 29:29 ins Gesicht schlug. Beste Werfer auf Seiten des TVB waren Adrian Wehner (8), Alexander Heib (6/1) und Marcel Lenz (5).