Eisenach kommt mit 15:1 Punkten

TV Bittenfeld (8. Platz, 33:29 Punkte) – ThSV Eisenach (4. Platz, 35:27 Punkte/Samstag, 19.30 Uhr). Ein schwieriges Restprogramm steht den Bittenfeldern bevor. Nach dem Auftritt beim Meister kommt morgen der Tabellenvierte ThSV Eisenach. Dann muss der TVB zum Fünften TSG Münster, der 12:2 Punkte in Folge zu Buche stehen hat. Und im letzten Spiel kommt die unbequeme HC Erlangen, für die es voraussichtlich noch gegen den Abstieg gehen wird.

Einen noch besseren Lauf als der TVB und die Münsteraner hat der morgige Gegner der Bittenfelder. Mit der Serie von 15:1 Punkten haben sich die Eisenacher auf den vierten Platz gespielt. Seit dem Trainerwechsel, der Ex-Rostocker Maik Handschke löste Hans-Joachim Ursinus ab, läuft’s bei Eisenach wie geschmiert. Im DHB-Pokal und im Hinspiel mussten sich die Bittenfelder Eisenach beugen.

TVB-Trainer Günter Schweikardt hat großen Respekt vor den Eisenachern. Durchweg sehr gut besetzt sei die Mannschaft, auf der einen oder anderen Position sogar außergewöhnlich gut. Großer Rückhalt vor der stabilen 6:0-Deckung ist der tschechische Auswahltorhüter Radek Musil. Benjamin Trautvetter ist für Schweikardt „einer der wirkungsvollsten Kreisläufer der Liga“. Im Pokal bekamen die Bittenfelder den 24-Jährigen überhaupt nicht in den Griff. Auf Linksaußen spielt der ehemalige deutsche Nationalspieler Carsten Wöhler, auf Rechtsaußen der lettische Auswahlspieler Girts Lilienfelds. Herausragend im Rückraum sind die tschechischen Nationalspieler Tomas Sklenak und Pavel Prokopec. Eine prima Saison spielt Daniel Luther (21), der ehemalige ungarische Nationalspieler Kriszian Szep-Kis ist viel mehr als eine Alternative im Rückraum.

Eine derartig große Variabilität haben die Bittenfelder derzeit nicht zu bieten. Mit Marco Hauk und Kai Häfner fehlen weiterhin zwei wichtige Spieler, etliche andere plagen sich nach der kräftezehrenden Saison mit Wehwehchen herum.

„Angesichts der aktuellen Situation geht Eisenach als Favorit ins Spiel“, sagt Schweikardt. Natürlich würde er gerne die letzten drei Spiele erfolgreich gestalten und vielleicht den einen oder anderen Platz gutmachen in der Tabelle. „Andererseits wollen wir jetzt auch unseren jungen Spielern eine Chance geben.“

Zum zweiten Mal zum Kader gehören werden Torhüter Felix Schmidl und Martin Kienzle.