TVB kurz vor Lösung der Trainerfrage

Der TVB ist nach der deftigen 20:31-Niederlage im ersten Rückrundenspiel in Friesenheim auf den Abstiegsrelegationsplatz gerutscht. Eine wochenlange Hängepartie in Sachen Trainernachfolge wäre in dieser prekären Situation schlecht fürs Team. Das wissen auch die Verantwortlichen. „Aber wir wollen keine Krampflösung, sondern es muss auch passen“, betont Schweikardt. Dennoch gelingt es dem Verein anscheinend, die durch den Rücktritt von Henning Fröschle entstandene Lücke schnell zu schließen. Dann soll’s wieder etwas ruhiger zugehen.

Und das ist dringend nötig. Denn der Trubel der vergangenen Woche hat die Spieler offenbar nicht unbeeindruckt gelassen. In Friesenheim spielte Bittenfeld schlecht und war chancenlos. Der kurzfristig als Interimstrainer eingesprungene Jens Baumbach, der sonst die zweite Mannschaft des TVB coacht, hatte kaum Zeit gehabt, mit dem Zweitligateam zu arbeiten. Obendrein fehlten gegen Friesenheim Florian Schöbinger nach seiner Gehirnerschütterung und Kai Häfner. „Wir hatten nicht die besten Voraussetzungen“, sagt Schweikardt.

Jetzt heißt es, die Spielpause zu nutzen. Der neue Trainer und die Mannschaft haben viel Arbeit vor sich. Teil eins des Projektes Klassenerhalt startet am 7. Februar 2009. Dann erwarten die Bittenfelder den Tabellensechsten TSG Groß-Bieberau.

Quelle: Waiblinger Kreiszeitung – www.zvw.de