Bittenfeld heute ohne den Arena-Helden Kleefeld

ThSV Eisenach (15. Platz, 9:17 Punkte) – TV Bittenfeld (13. Platz, 12:16 Punkte/heute, 20 Uhr). Fünf Punkte aus der englischen Woche mit den Spielen gegen Düsseldorf, Eisenach und Münster: Davon träumen die Bittenfelder und könnten die letzten beiden Spiele in diesem Jahr in Erlangen und Friesenheim etwas entspannter angehen. Der Gegner heute steht zwei Plätze hinter dem TVB, die Chance auf den dritten Auswärtssieg scheint also nicht schlecht. Allerdings haben die Bittenfelder keine guten Erinnerungen an Eisenach, beide Auswärtsspiele gingen verloren. Zudem setzte es in der ersten Runde um den DHB-Pokal am 30. August eine 27:29-Niederlage in der heimischen Gemeindehalle. Da machte der TVB keine gute Figur.

Eisenach war mit großen Ambitionen in die Saison gestartet, Platz sechs hatten die Ostdeutschen anvisiert. Mittlerweile sind sie im Abstiegskampf angelangt, Trainer Hans-Joachim Ursinus musste seinen Platz für Maik Handschke räumen. Für TVB-Abwehrchef Ludek Drobek wird’s heute ein Wiedersehen geben: Er trainierte in Rostock unter Handschke.

Zuletzt gewannen die Eisenacher gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen deutlich mit 32:21, in einem Testspiel hielten sie gegen den Erstliga-Sechsten VfL Gummersbach beim 31:37 sehr gut mit. TVB-Trainer Henning Fröschle ist überzeugt davon, dass sich der ThSV aus den Niederungen der Tabelle befreien wird. „Aber er muss ja nicht gerade gegen uns damit anfangen.“ Die Eisenacher haben fünf Nationalspieler in ihren Reihen: Torhüter Radek (Tschechien) kam vom Erstligisten Melsungen, Pavel Prokopec und Tomas Sklenak (beide Tschechien) sorgen aus dem Rückraum für Torgefahr, der Ungar Krisztian Szep-Kis auf der Außenbahn. Neu im Team ist der lettische Auswahlspieler Grits Lilienfelds, Chef ist der ehemalige Erstligaspieler Karsten Wöhler. Besonders aufpassen müssen die Bittenfelder auf das Kreisspiel mit Benjamin Trautvetter. Trotzdem reist der TVB mutig in den Osten – allerdings nicht in Bestbesetzung. Kai Häfner ist heute mit FA Göppingen in Flensburg im Einsatz. Patrick Kleefeld, der gegen Düsseldorf überragend spielte, fehlt aus beruflichen Gründen. Entwarnung gibt’s bei Sebastian Seitner. Der Linkshänder, der sich gegen Düsseldorf das Knie prellte, hat wieder trainiert. Angeschlagen sind Ludek Drobek (Entzündung der Achillessehne) und Adrian Wehner (Prellung). Sie werden aber dabei sein.

Quelle: Waiblinger Kreiszeitung – Thomas Wagner – www.zvw.de